Welche Chancen bietet Erlebnispädagogik für Schulen und Gruppen?

Durch Grenzerfahrungen seine eigenen Grenzen kennen zu lernen und diese zu erweitern.

  • Meine Kraft reicht nicht aus,  --- oder reicht sie doch weiter als vermutet?
  • Mich packt die Angst, --- aber vielleicht lässt sie sich überwinden?
  • Mich ergreift Furcht, --- ich kann ihr mutig entgegentreten!
  • Ich bin eigentlich am Ende, --- aber da ist ein anderer, der einem weiterhilft!
  • Das ich allein nicht mehr will, --- aber zu mehreren macht es sogar Spaß!
  • Allein komme ich nicht mehr weiter, --- aber eine Gruppe kann die Aufgabe lösen!

Lernen an diesen Grenzen ist ein Lernen durch Erleben, durch das Erleben dieser Grenzen.
 

Kinder / Jugendliche werden durch diese Lernerfahrungen ermutigt, selbstsicherer als vorher auch auf andere neue Situationen zuzugehen,
die nicht unbedingt den Charakter einer Grenze haben müssen.
Mit Erziehenden gemeinsam erlebte und gemeisterte Situationen können die zukünftige Arbeit erfolgreicher machen, da auftretende schwierige
Situationen im Alltag, in Schule oder Ausbildung strukturiert und Blick auf positive Erlebnisse besser bewältigt werden können.

Je nach Bedarf kann ein Schullandheim mit Erlebnispädagogischen Elementen im Laufe eines Schuljahres eingesetzt werden. Zu Beginn
eines Schuljahres dient es vorrangig zur Klassengemeinschaftsfindung. So kann im laufenden Schuljahr auf gemeinsam gemachte Erfahrungen zurückgegriffen werden und problematische Situationen eventuell besser gemeistert werden.

Aber auch am Schuljahresende kann solch ein Schullandheim durch die gemeinsam Erlebten Aktionen z.B. die Klassenauflösung
(durch Schulwechsel) oder die Freude aufs nächste Schuljahr positiv abrunden.